gut gebrüllt

I predict a relocation

S. ruft an während ich esse und reklamiert, dass wir uns ja schon eeeeewig nicht mehr gesehen hätten, weswegen er es außerordentlich begrüßen würde, wenn ich am Wochenende in Leipzig erschiene, wo er sich zur Zeit aufhalte. Ich erwidere kauend, dass ich dieser Einladung sehr gerne nachkommen würde, bedauere aber ablehnen zu müssen und mit der Gabel Löcher in die Luft pieksend führe ich Termine, Pflichten und Hinderungsgründe an. “Papperlapapp!” übergeht S. mein Lamento, schlägt vor “Bring D. doch auch gleich mit!” und beendet das Gespräch mit “Das wird toll! Guten Appetit noch.” Tuuut.

Das Telefon zwischen Ohr und Schulter geklemmt hantiere ich in der Spüle. “Wir fahren nach Leipzig!” sage ich zu D., die darauf die einzig richtige Frage stellt, nämlich nicht “Wieso?”, “Wer?” oder “Was klappert denn da im Hintergrund so?”, sondern “Wann geht’s los?”.

“Komm doch zu meiner Geburtstagsfeier nach Berlin!” schlägt B. einige Tage darauf vor. H. habe sich zu diesem Anlass ebenfalls schon angekündigt, beginnt sie die Schar der geladenen Gäste aufzuzählen und rennt mit ihren Vorschlägen, was man im Rahmen dieses Besuches sonst noch alles veranstalten könnte, bei mir offene Türen ein.

Seufzend klicke ich mich durch Zugverbindungen und wähle die Nummer von H., um sie von meinem nun ebenfalls geplanten Erscheinen in Kenntnis zu setzen. “Warum kommt mich hier eigentlich niemand besuchen?” frage ich unwirsch. “Weil du am Arsch der Welt wohnst!” bringt sie lachend eine wirklich plausible Begründung an, und ich nehme mir zum wiederholten Mal vor, dass das ab nächstem Sommer dringend ganz anders werden muss.

link - 30.11.2005 | 11:09

gelegentlich unumgänglich:

einen Experten fragen | aufhören | die Richtung wechseln | Teleskopist sein | dranbleiben | etwas behaupten | zum ‘Entf’-Knopf greifen | Schwein haben | Fünfe gerade sein lassen | wollen und überzeugt sein.

link - 27.11.2005 | 19:32

link - 10.11.2005 | 09:01

Kühne These, genährt von polyglottem Halbwissen

на заводе

Endlich herausgefunden woher es kommt, dass der Thüringer sich immer auf Arbeit befindet anstatt zur eben diesen zu gehen oder bei der selbigen zu sein.

link - 09.11.2005 | 19:12