gut gebrüllt

Blumen werden gemeinhin überschätzt.

Stressabbau mit Rosenstrauss
Ach ja? Indem man mit ihm energisch auf den Stressverursacher eindrischt, oder wie?

link - 25.06.2005 | 17:27

Deeskalation geht anders.

“Dies ist eine Mitteilung Ihres Netzbetreibers: Der Empfänger Ihrer soeben versendeten Kurznachricht ist nicht gewillt zu antworten und lässt ausrichten, dass Sie ihn mal am Arsch lecken können.”

link - 22.06.2005 | 00:46

Royals.

link - 19.06.2005 | 15:38

Burn, Frankfurt, burn!

Eine Stadt, die ich am liebsten in Schutt und Asche legen würde, ist Frankfurt am Main. Seit fast sechs Jahren fahre ich alle paar Monate gezwungenermaßen dort vorbei und jedes, aber wirklich jedes scheiß verdammte Mal verfahre ich mich. Fährste einfach nördlich drum herum, nehme ich mir vor, ganz easy und so – und plötzlich taucht da hinten doch wieder dieser verkackte Flughafen auf. Oder das Messegelände. Auf jeden Fall etwas, das planmäßig so überhaupt nicht auf dem Weg liegen sollte. Über das Schild mit der Ausfahrt Sossenheim bin ich noch amüsiert und denke, hach, der Chlodwig Poth, aber dann verfinstert sich die Laune auch schon schlagartig. Mit Rödelheim verbinde ich fürchterliche Musik, zu Höchst fällt mir nur ein “Die Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten” und mit allen anderen Ausfahrten assoziiere ich maximal: scheiße, hey, das ist ja schon wieder nicht richtig hier. hr3 vermeldet währenddessen provokanterweise “derzeit keine aktuellen Verkehrshinweise” und ich brülle “Oh doch! Auf den beschissenen Autobahnauf- und -abfahrten rund um Frankfurt begegnet ihnen immer mal wieder eine gereizte junge Frau in einem blauen PKW, die die richtige Auffahrt zur A5 sucht!” dem knapp 200m entfernten Europaturm entgegen, der da, wo ich eigentlich hin möchte, natürlich auch nichts verloren hat.

(Eine Zeile dieses Eintrags deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an fäkalen Schimpfwörtern zu 37%.)

link - 13.06.2005 | 23:55

Nudelunfall

link - 10.06.2005 | 00:29

balcony body count

Es geht wieder los.

Und ich kann wohl nichts dagegen tun, denn ich habe schon alles versucht: ein Fliegengitter installiert, bereits vor Monaten das Fensterputzen eingestellt, den in Vogelkreisen garantiert gefürchteten Günter Nasenbär zur Abschreckung von innen an die Scheibe gepappt. Alles. Trotzdem kollidiert weiterhin illustres Federvieh mit meiner Balkontür. Ich halte mich schon gar nicht mehr länger als nötig draußen auf, aus Angst, genau in der Einflugschneise zu sitzen und beim nächsten Vogeleinschlag kollateral zu Schaden zu kommen.

Zumindest scheint aber die Trendwende zu kleinerem Getier wieder vollzogen. Mir graut es nämlich vor dem Moment, in dem der erste Kranich verendet über dem Balkongeländer hängt und mit glasigen Augen starr auf das medizinballgroße Loch glotzt, das er vor seinem Ableben noch in die Scheibe geschlagen hat.

I
tot
† 11.05.2004

II
tot
† 10.07.2004

III
tot
† 02.06.2005

link - 07.06.2005 | 00:15

local hero

Der Ilm-Kreis sucht den Superstar. Bzw. suchte, gestern. Oweia. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerb war, “dass es sich um keine Profis handelt”, was ich für die Teilnehmer, deren Auftritt ich beiwohnte, gerne und guten Gewissens bestätigen mag.

Unter Quasi-Studiobedingungen (Handymikrofon, 20m Abstand zum linken Lautsprecherturm und 30m zum rechten, 3-4 Bft Windstärke) habe ich eine junge Dame, die später nicht gewonnen hat (der Hinweis war vermutlich überflüssig), beim Rezitieren von ostdeutschem Liedgut (mp3, 485 kB) aufgezeichnet.

(Bei der Gelegenheit zum ersten Mal aufrichtig bereut, ein drei Jahre altes Kommunikationsbrikett ohne Kamera zu besitzen.)

link - 06.06.2005 | 11:40